Gospelicious

Anfang September haben wir den Gospelchor Gospelicious bei den Proben in Bad Schussenried und bei ihrem Auftritt in Bad Saulgau fotografisch begleitet. Musikalisch waren wir sehr beeindruckt und wir hoffen wir konnten die Dynamik und Emotionen des Chores in unseren Bildern einfangen.

Xenia hat sich an beiden Tagen auf Portraits spezialisiert, während ich den Chor als ganzes abgelichtet habe.

Wir haben das Fotografieren mit euch sehr genossen und euch zuzuhören war eine wirkliche Bereicherung!

The Rhythm of Life

Was für ein Konzert. Was für eine Energie. Der Chor „newJoyce“ hat gestern Abend in Sindelfingen mal wieder gezeigt was er kann. Das Haus war voll und die Zuschauer von der grandiosen Leistung des Chores begeistert. Dies wurde mit kräftigem Applaus und Standing Ovations am Ende des Konzertes gekürt und das völlig verdient. Obwohl nicht alle Chormitglieder bei bester Gesundheit waren haben sie uns gezeigt wie viel Spaß singen machen kann.

Meine Vorfreude war zweigeteilt. Auf der einen Seite habe ich mich auf den Gesang gefreut, hier wurde ich nicht nur bestätigt, sondern wirklich begeistert! Auf der anderen Seite habe ich mich auf das Fotografieren gefreut. Ein Konzert ist Lichttechnisch für mich eine Herausforderung, heute wie bei ihrem ersten Konzert. Früher habe ich immer zwischen Ralf´s D90 und meiner D3000 als Body gewechselt. Mal mit der einen, mal mit der anderen, mal mit beiden. Mit Ralf´s Kamera konnte ich aber damals nicht umgehen, weswegen ich zum Teil mit meiner D3000 bessere Bilder geschossen habe. Das könnte auch mit an den Objektiven damals gelegen haben. Diesmal war die Frage nach der Kamera sofort entschieden: meine D7100 darf mal richtig zeigen was sie kann. Doch mit welchem Objektiv? Von Ralf hatte ich ein 16-85mm und das 70-300mm. Stefan hat mir spontan noch eine 35mm Festbrennweite gegeben. Von mir kamen die 50mm und 90mm Festbrennweiten. Damit hatte ich 5 Objektive zur Auswahl. Ein Paradies für mich. Diese habe ich mitunter mehrmals pro Lied gewechselt. Hier hatte ich zum Glück tatkräftige Unterstützung von den Jungs rechts und links neben mir. Ein Dankeschön auch an dieser Stelle an euch!

Mit dem 16-85mm habe ich beim aufbauen ein paar Bilder geschossen.

131012-NewJoyce-1

Mit dem 50mm habe ich dann versucht Gruppenbilder zu erstellen, doch hierzu hat mir der Platz nach hinten gefehlt. Das 35mm war die Rettung für das Gruppenbild. Die Farbe im Hintergrund fand ich richtig klasse und es macht Spaß die Bilder anzuschauen.

Mit dem 90mm habe ich Gruppen festgehalten. Dank dem zusätzlichen crop-Faktor meiner Kamera konnte ich sogar noch etwas näher dran.

Für die Einzelaufnahmen habe ich das 70-300mm, ebenfalls mit zusätzlichem crop benutzt.

Auf das 70-300mm habe ich mich richtig gefreut, da dieses Objektiv einfach klasse ist. Leider hat es keine Chance gegen eine Festbrennweite, wenn es um Lichtstärke geht und beim Konzert ging es um Lichtstärke. Momentan wechsle ich lieber meine Objektive, anstatt einen Zoom zu haben. Die Vorteile liegen einfach auf der Hand: sie sind billiger und besser. In mein 90mm und mein 50mm habe ich mich in der Portraitfotografie verliebt und beim Konzert haben sie auch wunderbare Ergebnisse geliefert.

Insgesamt war das Konzert also sowohl musikalisch wie fotografisch ein voller Erfolg. Ich konnte den Abend genießen, habe wieder etwas gelernt und die Fotos sind auch klasse geworden. Ich freue mich auf das nächste Konzert am 10. November.