Gospelicious

Anfang September haben wir den Gospelchor Gospelicious bei den Proben in Bad Schussenried und bei ihrem Auftritt in Bad Saulgau fotografisch begleitet. Musikalisch waren wir sehr beeindruckt und wir hoffen wir konnten die Dynamik und Emotionen des Chores in unseren Bildern einfangen.

Xenia hat sich an beiden Tagen auf Portraits spezialisiert, während ich den Chor als ganzes abgelichtet habe.

Wir haben das Fotografieren mit euch sehr genossen und euch zuzuhören war eine wirkliche Bereicherung!

The Zombie Project

Der Theaterkurs des Gymnasiums Hechingen hat in einer Werkschau gezeigt, was die Schülerinnen unter Leitung von Wolf Berger in den letzten zwei Jahren gelernt haben. Das Stück wurde zum Teil aus Texten, welche bereits für Klausuren verwendet wurden und zum Teil aus neu geschriebenen Verknüpfungen erstellt. Die Schülerinnen haben so gemeinsam mit ihrem Lehrer in nur zwei Monaten ein Stück auf die Beine gestellt. Es war als Werkschau angekündigt, doch haben die Mädels gezeigt was sie können und konnten das Publikum überzeugen und mitreißen. Nach dem Stück gab es noch die Möglichkeit mit den Schauspielerinnen über das Stück zu sprechen, um etwaige Fragen stellen und klären zu können.

Akt 1:
Das Stück beginnt in dem kleinen Städtchen Westport in den USA. Die Heilige von Westport beginnt den Tag mit einer Predigt. Ein neuer Sheriff ist in der Stadt gewählt worden und erlebt seinen ersten Arbeitstag. Der Sheriff wird von einer verliebten Cheerleaderin im Büro unterstützt, diese würde sich viel lieber mit sich selbst und ihrer Liebe, als mit mit ihren Tätigkeiten im Büro beschäftigen. In dem kleinen Städtchen kennen sich alle. So ist es nicht verwunderlich, dass als der Sheriff einen Suffkopf zum Ausnüchtern in die Zelle sperrt von diesem beschuldigt wird ihre Freundschaft verraten zu haben. Dann muss sich der Sheriff noch mit einer Landstreicherin und der Hure der Stadt beschäftigen. Die Landstreicherin wird von der Ladenbesitzerin hereingezehrt, weil sie nicht mehr vor ihrem Laden herumlungern soll. Die Hure bittet den Sheriff für sie den Zuhälter zu spielen. Die ganze Szene wird durch den Geist der verschwundenen Tochter des Sheriffs überschattet. Nur der Sheriff kann sie zwischen den Menschen in seinem Büro spielen, tanzen, singen und lachen sehen und hören.

Akt 2:
Die Welt geht unter. Die Bühne ist dunkel. Die Heilige hatte es im ersten Akt bereits angekündigt, jetzt ist es Wahrheit geworden. Die Menschen kämpfen auf der ganzen Welt um ihr überleben. Mit einzelnen Lichtkegeln in dieser düsteren Welt suchen die Menschen nach Hoffnung und Vergebung ihrer Sünden.

Akt 3:
Zombies beherrschen die Welt und für die letzten überlebenden Menschen ist es zunehmend schwieriger an Nahrung zu kommen und in Sicherheit zu bleiben. Der Sheriff kämpft gemeinsam mit der Heiligen, dem Suffkopf, der Cheerleaderin, der Landstreicherin, der Ladenbesitzerin und der Hure ums überleben. Dabei versöhnen sich die Ladenbesitzerin und die Landstreicherin. Der Suffkopf kämpft imaginär mit ihrem Vater und die Cheerleaderin trauert um ihren verlorenen verliebten. Die Hure und die Heilige kommen sich näher. Am Ende aller Tage, nachdem die Welt untergegangen ist werden die Menschen gleich gemacht und jegliche unterschiede spielen keine Rolle mehr.

Das Ende:
Die Tochter des Sheriffs kommt nach Hause. Sie ist ein Zombie und fällt ihre Mutter an. Auch die Hure hat sich angesteckt, genauso wie der Suffkopf. In einem schmerzenden Akt zerstören sie jegliche unterschiede die noch zwischen ihnen geblieben sind und fallen gegenseitig übereinander her. Alle werden in Zombies verwandelt.
Doch dann wird es poetisch. Der Sheriff und ihre Tochter führen ein letztes gemeinsames Gespräch. Die Tochter wurde auf der Straße aufgegriffen und an ihr wurden schreckliche Experimente durchgeführt. Diese gingen schief und sie war der Grund für die Zombie-Apokalypse. Das Stück endet in reinigenden Flammen. Jegliche Sünde, jeglicher Unterschied wird gleich gemacht und der Zuschauer wird seinen eigenen Gedanken überlassen.

Die Spielerinnen haben das Stück grandios gespielt. Mit Hilfe von Wolf Berger haben sie es auch grandios in Szene setzen können.
Es spielt mit den Unterschieden und das am Ende aller Tage doch alle irgendwie gleich sind. Doch selbst wenn alle gleich sind, so hat doch jeder seinen eigenen Schmerz. Jeder brennt für etwas anderes, doch brennen wir alle.

Die Südwestpresse hat auch einen Artikel zum Stück geschrieben: http://www.swp.de/hechingen/lokales/burladingen/Am-Ende-sind-alle-Zombies;art5604,2627592

The Rhythm of Life

Was für ein Konzert. Was für eine Energie. Der Chor „newJoyce“ hat gestern Abend in Sindelfingen mal wieder gezeigt was er kann. Das Haus war voll und die Zuschauer von der grandiosen Leistung des Chores begeistert. Dies wurde mit kräftigem Applaus und Standing Ovations am Ende des Konzertes gekürt und das völlig verdient. Obwohl nicht alle Chormitglieder bei bester Gesundheit waren haben sie uns gezeigt wie viel Spaß singen machen kann.

Meine Vorfreude war zweigeteilt. Auf der einen Seite habe ich mich auf den Gesang gefreut, hier wurde ich nicht nur bestätigt, sondern wirklich begeistert! Auf der anderen Seite habe ich mich auf das Fotografieren gefreut. Ein Konzert ist Lichttechnisch für mich eine Herausforderung, heute wie bei ihrem ersten Konzert. Früher habe ich immer zwischen Ralf´s D90 und meiner D3000 als Body gewechselt. Mal mit der einen, mal mit der anderen, mal mit beiden. Mit Ralf´s Kamera konnte ich aber damals nicht umgehen, weswegen ich zum Teil mit meiner D3000 bessere Bilder geschossen habe. Das könnte auch mit an den Objektiven damals gelegen haben. Diesmal war die Frage nach der Kamera sofort entschieden: meine D7100 darf mal richtig zeigen was sie kann. Doch mit welchem Objektiv? Von Ralf hatte ich ein 16-85mm und das 70-300mm. Stefan hat mir spontan noch eine 35mm Festbrennweite gegeben. Von mir kamen die 50mm und 90mm Festbrennweiten. Damit hatte ich 5 Objektive zur Auswahl. Ein Paradies für mich. Diese habe ich mitunter mehrmals pro Lied gewechselt. Hier hatte ich zum Glück tatkräftige Unterstützung von den Jungs rechts und links neben mir. Ein Dankeschön auch an dieser Stelle an euch!

Mit dem 16-85mm habe ich beim aufbauen ein paar Bilder geschossen.

131012-NewJoyce-1

Mit dem 50mm habe ich dann versucht Gruppenbilder zu erstellen, doch hierzu hat mir der Platz nach hinten gefehlt. Das 35mm war die Rettung für das Gruppenbild. Die Farbe im Hintergrund fand ich richtig klasse und es macht Spaß die Bilder anzuschauen.

Mit dem 90mm habe ich Gruppen festgehalten. Dank dem zusätzlichen crop-Faktor meiner Kamera konnte ich sogar noch etwas näher dran.

Für die Einzelaufnahmen habe ich das 70-300mm, ebenfalls mit zusätzlichem crop benutzt.

Auf das 70-300mm habe ich mich richtig gefreut, da dieses Objektiv einfach klasse ist. Leider hat es keine Chance gegen eine Festbrennweite, wenn es um Lichtstärke geht und beim Konzert ging es um Lichtstärke. Momentan wechsle ich lieber meine Objektive, anstatt einen Zoom zu haben. Die Vorteile liegen einfach auf der Hand: sie sind billiger und besser. In mein 90mm und mein 50mm habe ich mich in der Portraitfotografie verliebt und beim Konzert haben sie auch wunderbare Ergebnisse geliefert.

Insgesamt war das Konzert also sowohl musikalisch wie fotografisch ein voller Erfolg. Ich konnte den Abend genießen, habe wieder etwas gelernt und die Fotos sind auch klasse geworden. Ich freue mich auf das nächste Konzert am 10. November.

 

newJoyce Konzert

Kommenden Samstag findet in Sindelfingen ein Konzert des fantastischen Chores newJoyce statt. Nähere Informationen über den Chor könnt ihr auf ihrer Homepage finden.

Konzert newJoyce Odeon 2013

Wie jedes Jahr wird auch dieses Konzert ein wunderschönes Erlebnis werden. Diesen Chor begleite ich jetzt schon seit längerer Zeit fotografisch bei seinen Auftritten und freue mich Jahr für Jahr auf die Auftritte im Herbst und Winter. Auch beim kommenden Konzert werde ich wieder mit meiner Kamera vor Ort sein und Bilder machen.

Was gibt es schöneres als tolle Musik in einem tollen Ambiente und dann auch noch das zu tun was mir Spaß macht, fotografieren. Ich freue mich drauf! Ihr euch hoffentlich auch.

 

“… und Minnie Mouse ging über´s gefrorene Meer”

Ein Stück der Theater AG des Gymnasiums Hechingen unter der Leitung von Wolf Berger. Zu sehen sind: Cathrina, Xenia, Katharina, Paulina, Dilan, Anna, Miriam, Sarah.

Es hat Spaß gemacht euch zuzusehen und euch fotografieren zu können!

Das Stück wurde vom 1.5.2013 – 3.5.2013 in der Villa Eugenia in Hechingen aufgeführt. Es waren drei sehr gelungene Abende! Euren Applaus habt ihr euch redlich verdient!